Versöhnlicher Abstieg

Mit einer guten Vorstellung hat sich die erste Mannschaft am vergangenen Freitag aus der Bezirksliga verabschiedet. Zwar kam das Team um Mannschaftskapitän Wolfgang Scholl zu Hause gegen den TTC Walsdorf nicht über ein 5:9 hinaus. Jedoch zeigte das Flaggschiff der Eintracht, dass die Mannschaft spielerisch dabei ist, ins rechte Fahrwasser zurückzufinden.

Für die personell geschwächte Mannschaft waren zur letzten Begegnung Norbert, Lorenz und Raphael aus der Zweiten ins Team gerückt. Und die Frischzellenkur zeigte Wirkung. Neben Marek und Mehmet punktete auch das in der abgelaufenen Kreisligasaison nur einmal unterlegene Doppel Norbert/Lorenz direkt. Nachdem auch Marek sein Einzel souverän mit 3:0 gewonnen hatte, stand es zur weitgehenden Verblüffung 3:1 für den bereits abgestiegenen Gastgeber.

Rapha (links) und Samet in schneller Bewegung gegen Walsdorf

Rapha (links) und Samet in schneller Bewegung beim letzten Spiel der Saison gegen Walsdorf

 

In der Folge aber bewiesen dann die Walsdorfer ihre Nervenstärke. Mehmet, Lorenz, Samet (knapp) und Wolfgang (sehr knapp) mussten sich ihren Kontrahenten geschlagen geben. Erst Raphael schaffte es, mit seinem Sieg in einem furiosen Offensivduell die Drangphase des Gegners zu unterbrechen und auf 4:6 zu verkürzen. Aufzuhalten waren die Walsdorfer da allerdings nicht mehr. Marek und Wolfgang mussten sich in den Folgespielen klar geschlagen geben. Samet verkürzte noch einmal auf 5:8. Doch Lorenz verpasste es, trotz zweier Matchballe, mit einem Sieg im fünften Satz die Chancen auf ein Unentschieden zu wahren.

„Vorsicht, da unten!“

Nach einer Saison mit wenig Höhen und vielen Tiefen bot sich für die Erste am letzten Spieltag ein versöhnliches Bild, das Vorfreude auf die kommende Spielzeit weckt. Mit welchen Zielen das grunderneuerte Team in die Bezirksklasse starten wird, darüber dürften die Spieler in den kommenden Wochen sich beraten. Eine mögliche Parole kursierte bereits kurz nach dem gemeinsamen Kehraus weiter Teile der Mannschaft. Sie lautet „Vorsicht, da unten!“

Bye bye, Ball

Der Zelluloidball hat ausgedient. Das hat der Internationale Tischtennis Verband (ITTF) am Rande der Tischtennis-WM in Dortmund beschlossen. Laut einem Beitrag des Berliner Tagesspiegels sollen ab 1. Juli 2014 stattdessen Plastikbälle über das Netz fliegen.

Osterferien – Trainingszeit

Die Halle ist während der kommenden Schulferien geöffnet. Es darf trainiert werden :-D .

Benny, in Erwartung des gegnerischen Aufschlags

Benny, in Erwartung eines gegnerischen Aufschlags

Die Rückkehr des Pfeifenmanns

Manchmal, so sagt man, sei ein Spieler „vom Pech verfolgt“. Mal fängt es mit einer Verletzung an, ein anderes Mal mit einer längeren Trainingspause oder, auch das kommt vor, es passiert aus heiterem Himmel. Der Spieler tritt an die Platte und von einem auf den anderen Moment erkennt er sich selbst nicht wieder. Er trifft die Bälle nicht mehr, die er sonst traf, er steht zum Ball anders – meist schlechter – als sonst. Und vor allem, nur das ist auf click-TT für alle sichtbar, erzielt er nicht mehr die Ergebnisse, die er früher erzielte. Der TTR-Wert, das virtuelle Leistungsmaß, ist da seit geraumer Zeit besonders ungnädig. Bestraft die „Punktekurve“ doch jede Niederlage, besonders die gegen vermeintlich schwächere Gegner, ungnädig mit einem Sturzflug.

Wenn ein solcher Spieler sich selbst wieder findet, ist das für ihn und seine Mannschaft manchmal mehr Wert als die verloren gegangenen Punkte, in einer von vornherein aussichtslosen Begegnung. Wenn er, der lange Zeit sicherer Punktelieferant war, gegen einen vermeintlich unüberwindbaren Gegner nach einem 4:11 im ersten Satz sich durchbeißt, kämpft, den zweiten Satz 11:9 gewinnt. Den dritten Satz, denkbar knapp mit 13:15, verliert. Den vierten wieder mit 11:9 gewinnt, und dann, im fünften Satz, wo ihn die vergangenen Spiele immer die Nerven verließen, 11:8 das Ding nach Hause bringt, dann ist das für alle zum Ende der Saison ein großes Geschenk. Willkommen zurück, Pfeifenmann!

P.S.: Zum Schutz des Spielers wurde im Text das Rauchwerkzeug des Sportkameraden stark verfremdet. Weiterhin weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Leistung des Spielers trotz – und nicht wegen – des Konsums zustande kam und selbstverständlich generell von Nikotingenuss abzuraten ist.

Der Pfeifenmann

Der Pfeifenmann (hier ein Archivfoto) steht wieder richtig zum Ball

Bei Eintracht I qualmt der Schornstein wieder

Das Flagschiff der Abteilung hat harte Wochen hinter sich. War schon zu Beginn der Saison klar, dass Eintracht I vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg spielen würde, musste Mannschaftskapitän Wolfgang Scholl in den vergangenen Wochen auch noch regelmäßig auf mehrere Stammspieler verzichten. So auch am Freitag, beim Spiel gegen den Tabellendritten aus Biebrich. Wer allerdings erwartet hätte, dass angesichts des inzwischen beziegelten Abstiegs und mit drei Ersatzspielern aus der zweiten und dritten Mannschaft der Ofen aus sei, wurde positiv überrascht. Mit einer geschlossenen, motivierten und respektablen Leistung zeigte die erste Mannschaft, dass der Schornstein wieder qualmt – und die kleinen Brötchen, die dabei gebacken werden, durchaus schmackhaft sein können.

Wolfgang Scholl gewinnt gegen Beibrich III

Wolfgang Scholl gewinnt gegen Biebrich III

 

Gleich zu Beginn der Begegnung gingen Özer/Ullrich und Kale/Hemicker gegen die routinierten Biebricher in Führung. Gegen Bouhamara/Sardarian mussten Mehmet Özer und der aus der 1. Kreisklasse nachgerückte Marc Ullrich über die volle Distanz gehen, um zu gewinnen, und Klee/Tsiotras setzten sich gegen die auf Anhieb gut harmonierenden Samet Kale und den aus der Kreisliga aufgestiegenen Lorenz Hemicker nur denkbar knapp mit 11:9, 10:12, 11:13 und 8:11 durch. In den Einzeln – das dritte Doppel ging kampflos an die Eintracht, weil Biebrich III nur mit fünf Mann angetreten war – spielten die Biebricher dann ihre Klasse aus. Zwar trennten Mehmet Özer, Samet Kale und Lorenz Hemicker und ihre Kontrahenten keine unüberwindbaren Unterschiede; die Niederlagen gingen aber letztlich leistungsgerecht in Ordnung. So blieb es Wolfgang Scholl vorbehalten, als einziger Eintrachtler gegen Samir Bouhamara mit beharrlichem und geduldigem Abwehrspiel einen ausgespielten Punkt zu erzielen. Das Gesamtbild an diesem Tag stimmt dennoch optimistisch; zeigte die Leistung doch, dass die erste Mannschaft nach einem äußerst schwierigen Jahr gerade im mittleren und unteren Paarkreuz kommende Saison stark aufgestellt sein dürfte.

Kalender

Mai 2012

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Donnerstag, 3. Mai 2012

19:15 Jahreshauptversammlung der Tischtennisabteilung
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Freitag, 4. Mai 2012

18:30 (J-SC-CD) TuS Et. Wiesbaden 2 : TV Igstadt
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Freitag, 11. Mai 2012

18:30 (J-SC-AB) TuS Et. Wiesbaden 1 : TV Kostheim 1 [8:2]
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Samstag, 12. Mai 2012

Bezirksvorrangliste Nachwuchs in Bad Homburg
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Freitag, 25. Mai 2012

18:30 (J-SC-AB) TuS Et. Wiesbaden 1 : FT Schierstein
18:15 (J-SC-CD) TTC RW Biebrich 2 : TuS Et. Wiesbaden 2
20:00 Saisonabschluss-Doppelturnier (Aktive)
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Donnerstag, 31. Mai 2012

18:25 (J-SC-AB) VfR Wiesbaden 1 : TuS Et. Wiesbaden 1

Veranstaltungen

  • 25.05.12, 18:15 - 20:15: (J-SC-CD) TTC RW Biebrich 2 : TuS Et. Wiesbaden 2
  • 25.05.12, 18:30 - 20:30: (J-SC-AB) TuS Et. Wiesbaden 1 : FT Schierstein
  • 25.05.12, 20:00 - 23:00: Saisonabschluss-Doppelturnier (Aktive)
  • 31.05.12, 18:25 - 20:30: (J-SC-AB) VfR Wiesbaden 1 : TuS Et. Wiesbaden 1
  • 14.06.12, 18:15 - 20:15: (J-SC-CD) VfR Wiesbaden 2 : TuS Et. Wiesbaden 2

Anstehende Spiele

  • Keine Veranstaltungen

Vergangene Spiele

  • 27.04.12, 20:00: (HBL)
    TuS Et. Wiesbaden 1846 : TTC Walsdorf 1957 [5:9]
  • 20.04.12, 20:15: (HBL)
    VfR Wiesbaden II : TuS Et. Wiesbaden 1846 [9:4]
  • 23.03.12, 20:00: (HBL)
    TuS Et. Wiesbaden 1846 : 1. SC Klarenthal 1968 II [2:9]
  • 23.03.12, 18:30: (MJKL)
    TuS Et. Wiesbaden 1846 (SA) : VfR Wiesbaden II [6:2]
  • 23.03.12, 18:30: (SBKL)
    TuS Et. Wiesbaden 1846 : FT Wi.-Schierstein II [6:1]
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