Im letzten Spiel der Hinserie erringt Eintracht Wiesbaden einen wichtigen Punkt. Mannschaftskapitän Raphael Branchu rettet in einem nervenstarken Schlusseinzel den Zähler, der nötig war, um die Abstiegsplätze zu verlassen.

Ausgeglichener geht’s kaum. Mit einem nahezu symmetrischen Ergebnis trennten sich im letzten Spiel der Hinrunde 2012/13 FT Wiesbaden Schierstein II und Eintracht Wiesbaden mit 8 zu 8 Spielen, 33 zu 33 Sätzen und 611 zu 610 Bällen. Wieder einmal zeigte die erste Eintracht-Mannschaft, dass sie es in Vollbesetzung mit nahezu jedem Team der Bezirksklasse aufnehmen kann; aber auch, warum sie dennoch den größten Teil der Hinrunde im unteren Tabellendrittel steht.

Mannschaftskapitän Raphael Branchu konnte im Vergleich zum Spiel in Östrich-Winkel wieder auf ein vollständiges Team zurückgreifen. Neben ihm liefen am letzten Novemberabend Luca Pepi, Hanna Aksu, Norbert Schwenk und Lorenz Hemicker auf. Mehmet Özer ersetzte zudem den erkrankten Samet Kale.

 

Luca und Hanna spielen sich ein (Archivbild)

Luca und Hanna spielen sich ein (Archivbild)

 

Die Hoffnung der Ersten, aus den Doppeln mit einer Führung herauszugehen und mit Siegen im oberen Paarkreuz sich rasch abzusetzen, erfüllte sich nicht. Zwar erfüllten Luca Pepi und Hanna Aksu, gut aufgelegt wie lange nicht, gegen Jörg Tietje und Dirk Wingertszahn ihre Aufgabe ungefährdet in drei Sätzen. Mehmet Özer und Raphael Branchu kamen gegen Ralf Katzenmeier und Uwe Altenhofen jedoch ebenso wenig über einen Satzgewinn hinaus wie Norbert Schwenk und Lorenz Hemicker, die gegen Bastian Fleischer und Martin Ehrenreich den Kürzeren zogen.

Zunächst sah es noch so aus, als könnte die Eintracht ihre Ambitionen auf einen Sieg noch umsetzen. Im ersten Durchgang der Einzelnbegegnungen gelang der ersten Mannschaft, die Initiative an sich zu reißen und 5:4 in Führung zu gehen. Norbert Schwenk und Lorenz Hemicker mussten sich gegen Uwe Altenhofen und Martin Ehrenreich zwar geschlagen geben. Luca Pepi, Hanna Aksu, Mehmet Özer und Raphael Branchu sorgten aber dafür, dass die Zeichen zu diesem Zeitpunkt noch auf Sieg standen.

2:3, 5:4, 6:7, 8:8

Im zweiten Durchgang sammelten die Schiersteiner aber ihre Kräfte und holten zum Gegenschlag aus. Nach dem zweiten Sieg Luca Pepis, der zu alter Form zurückfindet, mussten sich mit Hanna Aksu, Mehmet Özer und Norbert Schwenk gleich drei Eintrachtspieler nacheinander geschlagen geben, Schierstein legte mit 7:6 vor. Dem hinteren Paarkreuz gelang es infolge noch, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Lorenz Hemicker setzte sich gegen Bastian Fleischer durch und Raphael Branchu rang in einer konzentrierten und abgeklärten Vorstellung Martin Ehrenreich mit 11:2 8:11 10:12 11:9 9:11 nieder. Ein wichtiger Punkt, denn im  parallel ausgetragenen Schlußdoppel scheiterten Luca Pepi und Hanna Aksu nach zwei gewonnenen Sätzen noch knapp daran, Ralf Katzenmeier und Uwe Altenhofen  zu schlagen.

Mit dem Unentschieden in Schierstein hat die Eintracht am letzten Spieltag der Hinserie die Abstiegsplätze wieder verlassen und überwintert auf Rang 9. Zum Auftakt der Rückrunde reist die erste Mannschaft am Freitag, 18. Januar zum Tabellenzweiten. Anschlag beim TV 1846 Erbenheim III ist um 19 Uhr 45.

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