Erst geht die Eintracht 7:0 in Führung, dann bläst der Gast zur furiosen Aufholjagd. Am Ende steht ein 9:6-Erfolg.

Schweden ist bei Rückständen brandgefährlich. Panrod auch..

Schweden ist bei Rückständen brandgefährlich. Panrod auch.

 

Was für ein Spiel! Wer den Schlagabtausch am vergangenen Freitag nachvollziehen will und die Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verfolgt, dem lässt sich das Duell mit einem Schlagwort erklären. „Schwedenspiel“. 60 Minuten dominierten vor knapp einem Jahr die Deutschen mit Toren von Klose (8., 15.), Mertesacker (39.) und Özil (58.) in Berlin. Dann schlug Schweden mit Ibrahimovic (62.), Lustig (64.), Elmander (76.) und Elm (90.+3) zurück und brachte Jogis Truppe an den Rande einer Niederlage. Die Eintrachtler machten es indes am Ende besser.

Bei der dritten Begegnung der Saison gegen den TuS Panrod konnte Mannschaftskapitän Raphael Branchu erstmals auf die volle Stammbesatzung seines Teams zählen. Für Lennart Lukosch und Alexander Pryzybylski rückten Marek Schopf und Joachim Hüwel ins Team.

Panrod bläst beim 0:7 zur Aufholjagd

Das Aufeinandertreffen begann mit einem Auftakt nach Maß. Die beiden vorderen Doppel Hanna Aksu/ Luca Pepi und Marek Schopf/ Joachim Hüwel bissen sich gegen ihre Gegner durch und brachten die ersten beiden Punkte jeweils im fünften Satz im Tie-Break heim. Doppel Drei mit Norbert Schwenk/ Raphael Branchu komplettierte mit einem Drei-Satz-Sieg das 3:0.

Beflügelt von der Führung setzten Hanna, Luca und Marek die Punktejagd mit ungefährdeten Erfolgen fort. Norbert erhöhte nach einem Fünf-Satz-Krimi, in dem er gegen Fabian Wentzel knapp die Oberhand behielt, gar auf 7:0. Die Eintracht, so schien es, bog zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Zielgerade ein. Doch dann schlug Panrod zurück.

Rapha macht den Unterschied

Mutete Joachims Niederlage gegen Günther Bienstadt zunächst noch wie ein Betriebsunfall an, setzten Uwe Kirsten (gegen Rapha), und Achim Alberti (gegen Hanna) die Aufholjagd rasch fort und ließen sich auch von Lucas zwischenzeitlichen Sieg über Stephan Hochstadt (und der maximal verbliebenen Aussicht auf ein Remis) nicht aus dem Tritt bringen. Fabian Wentzel (gegen Marek), Carsten Demele (gegen Norbert) und Uwe Kirsten (gegen Joachim) gelang es daraufhin abermals, drei Punkte einzustreichen und bis auf 6:8 an den schon fast sicher geglaubten Sieger heranzukommen.

Den Unterschied zum Schwedenspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft macht am Ende ausgerechnet Eintrachts Franzose. Mit einem glatten Drei-Satz-Sieg über Günter Beinstadt beendete Rapha Punkt Mitternacht die vierstündige Partie und zeigte die Nervenstärke, mit der das gesamte Team sich schon in der vergangenen Rückserie aus der Abstiegszone gekämpft hatte.

Das nächste Spiel führt die erste Mannschaft am kommenden Freitag zur fünften Mannschaft des TTC RW Biebrich. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Am Ende siegreich: Rapha, Joachim, Norbert, Marek (hinten, von links), Luca und Hanna (vorne, von links)

Am Ende siegreich: Rapha, Joachim, Norbert, Marek (hinten, von links), Luca und Hanna (vorne, von links).

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