Das Tabellenschlusslicht erwischt Team Zwo auf dem falschen Fuß. Dem 0:3 folgt ein offener Schlagabtausch. 

Mit ernster Miene: Wolfgang, Dietmar und Stephan (beim letzten Spiel der Hinserie in Klarenthal))

Mit ernster Miene: Wolfgang, Dietmar und Stephan (aufgenommen im Dezember 2013)

 

Ein Rückserienauftakt beim Tabellenschlusslicht kann nach Maß verlaufen – oder zur Tragödie werden. Für die zweite Mannschaft, gleichermaßen im Abstiegskampf steckend, wurde die Begegnung gegen den TV Breckenheim am Montagabend zum Thriller.

Die Breckenheimer, bislang noch ohne Punktgewinn und in der Hinserie nur mit vier Mann angetreten, machten von Anfang an den Eindruck, als ob sie es noch einmal wissen wollten. In den Doppeln gelang es Breckenheim zunächst, die Eintracht zu düpieren. Keines der in Bestbesetzung angetretenen Spielpaare konnte einen Sieg davontragen. Samet Kale/ Furkan Dogan, Wolfgang Scholl/ Lorenz Hemicker und Stephan Schäfer/ Dietmar Ritter mussten sich jeweils in vier Sätzen gegen die Breckenheimer Routiniers geschlagen geben.

Lebenszeichen versus fest verbuchte Punkte

In der Halle roch es nach einer Sensation. Mit einem Sieg gegen Team Zwo hätten die Breckenheimer zum Rückrundenauftakt nicht nur ein Lebenszeichen im Abstiegskampf von sich gegeben. Eintrachts zweite Mannschaft hätte gleichzeitig zwei ganz wichtige Punkte verloren, die für den Erhalt der Klasse fest verbucht gewesen waren. Soweit die Theorie, und soviel auch zum Druck, der nun auf den Schultern der Spieler lastete.

Samet, Wolfgang, Lorenz und Stephan behielten in dieser Situation kühlen Kopf und schafften es, den 0:3-Rückstand in eine 4:3-Führung zu verwandeln. Furkans Sieg und Dietmars Niederlage führten dazu, dass die Eintracht nach den ersten drei Doppeln und der Hälfte aller Einzel die Nase knapp mit 5:4 vorne hatte.

Entscheidung im Schlussdoppel

Mit den Siegen Samets und Wolfgangs im Direktvergleich des oberen Paarkreuzes sah es zwischenzeitlich so aus, als ob die Eintracht am Ende sich doch noch absetzen könnte. Dann aber gelang es Breckenheim, mit einen überraschenden Sieg von Klaus-Dieter Fischer gegen Lorenz noch einmal zum Schlussspurt anzusetzen. Stephan gelang es gerade noch, im fünften Satz mit einem 16:14 den Punktverlust zu egalisieren. Aber Furkan und Dietmar mussten sich infolge geschlagen geben. Beim Stande von 8:7 musste die Entscheidung im Schlussdoppel fallen. Dort gelang es Samet und Furkan mit einer fulminanten Leistung, Wolfgang Bohrmann und Walter Fuhrmann zu bezwingen und mit dem 9:7 die so wichtigen zwei Punkte zu sichern.

Kommenden Dienstag tritt Team Zwo in Dotzheim an. Spielbeginn ist um 19 Uhr 45.

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