Lucas Nachfolgerin war dem Pokal schon ganz nah. Doch dann dreht der Kapitän von Team Zwo noch einmal richtig auf.

Die Bestplatzierten: Thao (2. Platz), Kevin (1. Platz), Furkan und Anton (beide 3. Platz).

Die Bestplatzierten: Thao (2. Platz), Kevin (1. Platz), Furkan und Anton (beide 3. Platz).

 

An diesem Finale hätte Luca Pepi seine helle Freude gehabt. Beim zweiten Gedächtnisturnier für Eintrachts 2013 viel zu früh gestorbenen Jugendtrainer bot sich den Zuschauern am Ende all‘ das, wofür Tischtennisspieler an die Platte gehen: Spannung, Taktikwechsel und der Sieg eines Spielers, der sich mit viel Herz und Mut in die Partie zurück gekämpft hatte.

Zahlreich waren Spieler und Zuschauer am vergangenen Sonntag in die Halle gekommen. Zwanzig Teilnehmer aller Alters- und Leistungsklassen vom Newcomer bis zu Eintrachts Besten, Hanna Aksu, traten unter den Augen von Lucas Eltern gegeneinander an. Zunächst in fünf Gruppen. Und, um die Chancen gleicher zu gestalten, mit Punktvorgaben bei ungleichen Begegnungen. Ein System, von dem vor allem die jungen Spieler profitieren sollten.

Im Halbfinale fanden sich mit Furkan Dogan, Thao Tran, Anton Fischer und Kevin Bohley nur noch Spieler unter 30. Viele der nominell stärksten Spieler hatten sich bereits in der Vorrunde geschlagen geben müssen.

Ins Finale zogen dann Eintrachts Jugendwartin und der Kapitän von Team Zwo ein, das momentan in der Kreisliga um den Aufstieg mitspielt. Thao gelang es zunächst, mit aggressivem Angriffsspiel Kevin in die Defensive zu zwingen. Doch dem schon sicher scheinenden Sieg setzte Kevin einen Taktikwechsel entgegen. Gegen seinen Kurz-Noppenbelag, den Kevin nun nahezu permament einsetzte, fand Thao kein Mittel. Kevin gelangte zurück, zwang Thao nun seinerseits sein Angriffsspiel auf und siegte, am Ende verdient, im fünften Satz.

Das Luca-Pepi-Gedächtnisturnier soll auch in den kommenden Jahren stattfinden. „Mit seiner nonstop-Begeisterung für Tischtennis und seinem Herz für alle hat Luca das gelebt, was die Eintracht ausmacht“, sagte Lorenz Hemicker im Namen des Vorstands vor dem Turnier. „Wir sind eine Gemeinschaft. Und Luca wird immer ein Teil von uns sein.“

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