9:4 siegt die Eintracht im Dienstagsspiel bei der TuS Hahn. Vor allem aufgrund eines entscheidenden Vorteils.

Siegreich in Hahn: Eintrachts Spitzendoppel des Tages, Tilman Ginzel und Hanna Aksu

Siegreich in Hahn: Eintrachts Spitzendoppel des Tages, Tilman Ginzel und Hanna Aksu

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Mit einem klaren, aber keinesfalls ungefährdeten Sieg hat die Erste das zweite Spiel der Rückserie zu ihren Gunsten entscheiden können. Gerade einmal vier Sätze trennten die beiden Mannschaften nach ihrem Aufeinandertreffen am vergangenen Dienstag. Dass es am Ende mit 9:4 zugunsten der Eintracht ausging, lag vor allem an der Nervenstärke der Eintrachtler. Sämtliche Fünf-Satz-Spiele, und von ihnen gab es sechs, entschieden die Spieler aus der Wiesbadener Innenstadt für sich.

Die Eintracht trat in voller Stärke an. Während im vergangenen Spiel Matthias Heinze die Erste verstärkt hatte, rückte am Dienstag Marcel Knott wieder ins Team.

Der Auftakt gelang nach Maß. Aus den Doppeln ging die Eintracht zur Abwechslung einmal positiv mit einer 2:1-Führung hervor. Nur Marcel Knott/Leonid Nebessow, die erstmals zusammen spielten, mussten sich Hahns überlegenen Spitzendoppel Uwe Müller/Horst Georg klar geschlagen geben.

Statt den ungewohnten Vorteil zu nutzen, um frühzeitig die Führung auszubauen, geriet die Eintracht zu Beginn der Einzel aber zunächst ins Straucheln. Hanna Aksu musste sich Hahns Nummer zwei, Marc Baldering, geschlagen geben, ebenso wie Norbert Schwenk Hahns Nummer vier, Horst Georg. Nach der zwischenzeitlichen Egalisierung des Vorsprungs durch Hahn baute die Erste ihren Vorsprung in überwiegend hart umkämpften Partien dann aus.

Unter den sechs Fünf-Satz-Spielen gestaltete sich das Match der beiden Spitzenspieler besonders dramatisch: Hanna Aksu fuhr zunächst gegen Uwe Mülder zwei Sätze souverän ein, verlor dann aber im dritten Satz den Rhythmus und musste sich im vierten gar 3:11 geschlagen geben. Im fünften Satz kämpfte er sich zurück und entschied das Spiel, nachdem der Gegner bereits einen Matchball gehabt hätte, das Spiel im Tie-Break mit 12:10 noch für sich.

Ähnlich spannend macht es Marcel Knott, der sich mit 9:11, 11:7, 9:11, 11:9 und 11:9 gegen Horst Georg durchsetzte. Von dort war es nur noch ein Punkt zum Sieg, den Norbert Schwenk mühelos einfuhr.

Das kommende Spiel bestreitet die Eintracht nächsten Dienstag, daheim gegen den TV Esch. Anschlag ist um 2000 Uhr.

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