Wie im Hinspiel findet Eintracht Wiesbaden gegen den Tabellennachbarn kein Mittel. Für die eigenen Ambitionen hat das Folgen.

Im Wettstreit um den Relegationsplatz der Bezirksklasse Gr. Süd 1 hat die Erste vergangenen Dienstag eine vermutlich vorentscheidende Niederlage einstecken müssen. Gegen den Viertplatzierten TV Esch fand die bis dahin auf Rang drei rangierende Eintracht zu keiner Zeit ins Spiel.

Im Vergleich zu Partie gegen die TuS Hahn musste die Erste auf Norbert Schwenk verzichten, der an einer Zerrung laborierte. Für ihn rückte aus Team Zwo Benjamin Frankler ins Team.

Mit Blick auf die klare Niederlage im Hinspiel, als die Eintracht in Esch 3:9 unterlag, ging das Team mit drei völlig neuen Doppelpaarungen ins Rennen. Der Plan schlug fehl. Hanna Aksu und Marcel Knott, der durch eine Erkältung sichtbar geschwächt war, unterlagen klar. Ebenso Tilman Ginzel und Leonid Nebessow. Am nächsten an einem Sieg dran waren noch Mannschaftskapitän Lorenz Hemicker und Benjamin Frankler. Doch auch sie mussten sich schlussendlich im fünften Satz gegen ihren hervorragend eingespielten Gegner geschlagen geben.

Esch zeigte sich von Brett eins bis sechs ballsicher, nervenstark, variabel und selbst in der Ballonabwehr brandgefährlich. Schnelle Punkte mit kurzen Ballwechseln, die Stärke der Eintrachtspieler, wurden so häufig genug unmöglich.

In den Einzeln gelang es am Ende lediglich Hanna Aksu und Benjamin Frankler, in ihren Partien siegreich zu bleiben. Die übrigen Spieler mussten sich allesamt geschlagen geben.

Am kommenden Freitag trifft Eintracht Wiesbaden daheim auf das Tabellenschlusslicht aus Erbenheim. Anschlag ist um 2000 Uhr.

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