Vor neun Jahren spielte die Amerikaner Boris Bolanos bei uns. Die Army rief ihn zurück nach Amerika, aber die Verbindung zur Eintracht riss nie ab. Nun kam er zurück – für ein kurzes Comeback.

Welcome back: Boris zwischen Furkan Dogan und Michael Barz (rechts)

Es war ein besonderer Moment vergangene Woche, als Boris Bolanos wieder in die Halle trat. Dort, wo er 2013 seinen „Club“ in Wiesbaden kennenlernte, eine „Familie“, wie er sie noch heute liebevoll nennt.

Boris, Amerikaner und lange Jahre in Diensten der US-Streitkräfte, spielte in seiner Zeit in der Erbenheim Lucius D. Clay Kaserne eine Hinserie nach in der dritten Mannschaft, damals in der 2. Kreisklasse. Mit unbändigen Leistungswillen und starker Physis konnte Boris manchen Gegner schlagen.

Auch später, an der Militärakademie West Point und nach seinem Abschied aus dem aktiven Dienst riss der Kontakt nie ab. Boris trainierte weiter in South Carolina, wo er nun lebt, dort aber vor allem gegen einen Ballroboter.

Anlässlich einer 14 Tage langen Reise, die Boris mit seiner Tochter dieser Tage durch Europa unternimmt, kehrte der Eintrachtler by heart für einige Tage nach Wiesbaden zurück. Neben einem Grillabend mit alten Freunden besuchte Boris auch das Montagstraining, wo er vom 2. stellvertretenden Abteilungsleiter Michael Barz und Jugendwart Furkan Dogan herzlich willkommen geheißen worden. Dabei konnten sich beide von einer Vermutung überzeugen: Von seiner Motivation und seiner Schlagkraft hat Boris in all‘ der Zeit nichts verloren.

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