Voller Einsatz, mit der Vorhand und der Rückhand – so wie es eben gerade kommt. Aufgegeben wird der Ball auf jeden Fall nicht. Es ist dieser Wille, der unseren Spieler des Monats Februar momentan auf einer Erfolgswelle reiten lässt. In seiner Stammmannschaft ist er in der Rückrunde bisher noch ungeschlagen: 11 Einzel, 11 Siege. Na das lässt sich doch sehen.
Gabriel Deissler hat so richtig Bock auf Tischtennis. Das sieht man nicht nur an seinen momentanen Bilanzen, der Anzahl an absolvierten Spielen oder seinem neuen TTR-Höchstwert, sondern auch in den einzelnen Trainingseinheiten. Am wohlsten fühlt er sich, wenn er am Tisch zocken kann und den kleinen weißen Ball mit viel Power dahin spielt, wo er es möchte. Pausen? Nur wenn absolut nötig, ansonsten wird gespielt was die Tische hergeben.
Die makellosen elf Rückrundensiege für unsere Jugend 19 in der Bezirksliga summieren sich mit den Hinrundenerfolgen zu einer starken Bilanz von aktuell 29:6 Einzelsiegen auf, was Gabriel aktuell auf den dritten Platz der Spieler-Rangliste dieser Liga katapultiert hat.
Diese Leistungssteigerung hat er sich durch gutes Training erarbeitet, was ihm 2025 ergänzend die Berufung ins neu eingerichtete Wiesbadener Kreistraining beschert hat. Hier kann sich Gabriel mit den stärksten Nachwuchsspielern der Stadt messen und noch weiter verbessern. Und diese Verbesserung ist nicht nur für die Trainer sichtbar, sie wird auch durch die Statistik weiter untermauert. So kommt Gabriel auch verstärkt bei den verschiedenen Erwachsenen-Mannschaften unserer Eintracht zum Einsatz und steht hier mannschaftsübergreifend bei 9:5 Einzelsiegen, davon in unserer Fünften in der Kreisliga sogar bei einer sehr starken Bilanz von 6:2 Siegen. Hier konnten auch schon arrivierte Wiesbadener Tischtennis-Spieler geschlagen werden. All diese errungenen Siege haben ihm seinen bisherigen TTR-Höchstwert verschafft und erstmals die Schallmauer von 1400 TTR-Punkten durchbrechen lassen.

Gabriel Deissler, Zweiter von links, mit Mannschaftskameraden unserer Fünften nach dem Sieg gegen Kostheim.
Während im Mannschaftspokal durch eine schmerzliche 3:4 Niederlage gegen Eschborn im Viertelfinale Schluss war, geht es persönlich für Gabriel bei den Ranglistenturnieren noch weiter. Über die Vorrangliste konnte er die Qualifikation für die Zwischenrangliste erreichen und wird hier wieder voller Lust und Einsatz an den Tisch gehen.
Um die nächste TTR-Schallmauer von 1600 Punkten zu attackieren, hat Gabriel jedoch noch Arbeit vor sich. Insbesondere bei der Beinarbeit, den tiefen Bein-Positionen und den technischen Feinheiten wird er noch eine Schippe drauflegen müssen. Gabriel weiß das. Wenn die Lust an unserem schönen Sport Tischtennis aufrechterhalten wird und er im Training konzentriert arbeitet, dann hilft ihm sein Einsatz aber auch dabei. Gabriel und die Eintracht haben dafür auf jeden Fall eins: Voll Bock! Herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Spieler des Monats Februar 2026.