Wie man einen 3:1-Vorsprung vergeigt, hatte die erste Herrenmannschaft beim Bezirkspokal vergangenen Mittwoch in Obernhain unfreiwillig demonstriert. Eintrachts Jüngste zeigten gestern, wie man es umgekehrt anstellt. Im Achtelfinale des Schüler-B-Pokals gegen VfR Wiesbaden bewiesen Noah Said, Giancarlo Targa und Anton Kabelac nach einem holprigen Start Nervenstärke.

Vom selbstbewussten Auftritt der stark aufspielenden VfR-Truppe überrascht, gelang es zunächst nur Noah, das erste Spiel gegen Max Kruse für sich zu entscheiden. Giancarlo hingegen fand gegen Louis Boss kein Mittel und unterlag klar in drei Sätzen. Auch in den folgenden Partien machten die VfR-Schüler den Eindruck, als ob sie fest entschlossen wären, den Meister der Vorsaison zu schlagen. Sowohl im dritten Einzel als auch im Doppel setzen sich die VfRler jeweils in fünf Sätzen durch. Dann schlug die Stunde der Eintracht.

„Ins Spiel zurückgebissen“

Die Niederlage vor Augen, gelang es Noah, Anton und Giancarlo ruhige Hand zu bewahren und ihre Spiele, mit zumeist nur zwei Bällen Satzdifferenz, für sich zu entscheiden. Das Ergebnis versöhnte am Ende auch die beiden Schülertrainer Thao und Luca. „Mit dem Auftakt der Jungs waren wir heute nicht zufrieden“, bilanzierte Luca, „Aber wie sie sich ins Spiel zurückgebissen haben, das war toll.“

Das Viertelfinale findet am 17. September statt. Dann treffen Eintrachts B-Schüler daheim auf den Sieger der Begegnung Biebrich gegen Kostheim, die am kommenden Samstag ausgespielt wird.

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